CDU-Kreisverbände aus AK und WW planen Arbeitskreis für Handwerk und Wirtschaft
Vertreter der CDU-Kreisverbände Altenkirchen und Westerwald besuchten eine Baustelle der Firma Bau Schmidt in Hachenburg. Geschäftsführer Stephan Schmidt informierte über die aktuellen Herausforderungen im Baugewerbe. Die beiden Kreisverbände planen eine engere Zusammenarbeit der Verbände.
Geschäftsführer, Stephan Schmidt, ein erfahrener Bauingenieur aus Mittelhof, erläuterte die gegenwärtigen Schwierigkeiten im Bauwesen. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die gestiegenen Baukosten, die rückläufige Anzahl an Baugenehmigungen bei steigenden Anforderungen an Bauherren sowie die unzureichende Planbarkeit staatlicher Förderprogramme. Schmidt betonte die Notwendigkeit einer stabilen politischen und wirtschaftlichen Rahmenplanung, um dem Handwerk mehr Sicherheit zu bieten.

Trafen sich in Hachenburg (v.l.n.r.) Stephan Schmidt, Dirck Eickhoff, Georg Kipper, Josef-Georg Solbach, Janick Pape, Andreas Noll, Thorsten Albrecht, Johannes Kempf, Dagmar Hassel, Sarah Baldus und Karl-Heinz Boll, Foto: Matthias Reuber


Beschlussfassungen über das Regionale Zukunftsprogramm sowie Änderungen beim Flächennutzungsplan (eigener Bericht) bildeten die Schwerpunkte der Verbandsgemeinderatssitzung. Bürgermeisterin Gabriele Greis konnte Harald Orthey erstmals als neugewählten heimischen Bundestagsabgeordneten in einer Ratssitzung begrüßen.
Jonathan Noll hat für die CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion zu geplanten Änderungen des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde Hachenburg Stellung genommen. Er machte dabei deutlich: „Dort, wo wir Chancen sehen – für Wohnen, Wirtschaft, nachhaltige Energiegewinnung und eine zukunftsfähige Entwicklung –, werden wir zustimmen. Wo wir aber Grundsatzentscheidungen gegen unsere Überzeugung sehen, etwa beim Umgang mit landwirtschaftlicher Fläche, werden wir mehrheitlich ablehnen.“