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Verbandsgemeinde Hachenburg setzt Bundes-Sonderinvestitionsprogramm um

Boll Karl Heinz vg2024CDU mahnt verantwortungsvollen Mitteleinsatz an

Der Verbandsgemeinderat hat erste Prioritäten zur Umsetzung des Bundes-Sonderinvestitionsprogramms – in Rheinland-Pfalz als „Rheinland-Pfalz-Plan“ bezeichnet – beschlossen. Insgesamt rund 164,5 Millionen Euro sollen in den kommenden zwölf Jahren in den Westerwaldkreis fließen. Zwei Drittel der Mittel gehen an die Verbandsgemeinden, ein Drittel an den Kreis. Für die Verbandsgemeinde Hachenburg bedeutet dies ein Investitionsvolumen von etwa 13 Millionen Euro.

Karl-Heinz Boll (CDU) begrüßte in seinem Redebeitrag die Bereitstellung der Gelder, mahnte jedoch zugleich einen verantwortungsvollen Umgang an. Die Mittel seien „kein Geschenk des Bundes mit einem kleinem Landesanteil, sondern ein Geschenk der nächsten Generation“, die später die Schuldenlast tragen müsse. Umso wichtiger sei es, ausschließlich in langfristig wirksame Projekte zu investieren, die den Menschen in der Verbandsgemeinde dauerhaft zugutekommen. Konsumtive Ausgaben seien strikt auszuschließen.

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CDU erwartet Transparenz und enge Einbindung der kommunalen Gremien bei AöR

Noll Jonathan vg2024Der Hachenburger Verbandsgemeinderat hat sich erneut mit der Satzung der geplanten gemeinsamen Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) „Kommunale Energie Verbandsgemeinde Hachenburg“ befasst. Nach Auffassung der CDU-Fraktion war diese erneute Beratung notwendig, da ein Projekt dieser Größenordnung Sorgfalt, Transparenz und klare Regelungen erfordert.

Mit der von der Kreisverwaltung gewünschten rechtlichen Präzisierung soll eine solide Grundlage für den Beitritt zur gemeinsamen AöR geschaffen werden. CDU-Ratsmitglied Jonathan Noll betonte, dass es sich dabei nicht um eine inhaltliche Neuausrichtung handele, sondern um eine rechtlich notwendige Nachschärfung, die für Planungssicherheit sorge.

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Kein vorzeitiger Planungsauftrag für Erweiterung des VG-Verwaltungsgebäudes

Bay Bela vg2024Der Verbandsgemeinderat hat einen vorzeitigen Planungsauftrag abgelehnt, jedoch mit großer Mehrheit den Grundsatzbeschluss zu einer Erweiterung des Verwaltungsgebäudes zur bedarfsgerechten Aufgabenwahrnehmung beschlossen.

CDU-Ratsmitglied Bela Bay betonte in der Aussprache, dass der Fraktion kritische Stimmen zu einem Erweiterungsbau aus der Bevölkerung durchaus bewusst seien. Im Rahmen der Beratungen sei aber klar geworden, dass zusätzlicher Platz dringend benötigt wird – unter anderem für Barrierefreiheit, sichere Fluchtwege, moderne digitale Verwaltungsprozesse sowie angemessene Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Führerscheinausbildung im Fokus

MdB Harald Orthey sucht Dialog mit Fahrschulen


Hachenburg. Die Diskussion um eine Reform der Führerscheinausbildung gewinnt an Fahrt. Besonders im ländlichen Raum, wo Mobilität ohne Auto kaum möglich ist, verfolgen Bürgerinnen und Bürger die Überlegungen des Bundesverkehrsministeriums mit großem Interesse. Nachdem Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erste Reformansätze vorgestellt hatte, suchte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey das Gespräch mit Fahrschullehrern aus der Region, um deren Einschätzungen und Sorgen aufzunehmen.

Ein zentraler Punkt der geplanten Reformen ist die Entlastung der Fahrschüler. Derzeit liegen die durchschnittlichen Kosten für den Pkw-Führerschein der Klasse B bei rund 3.400 Euro. Die Regierungskoalition hat sich vorgenommen, diese Belastung zu reduzieren. Minister Schnieder setzt dabei vor allem auf stärkere Digitalisierung, Bürokratieabbau und eine deutliche Reduzierung der Prüfungsfragen. Die Qualität der Ausbildung soll dabei unverändert hoch bleiben.

Orthey Fahrschulen 2026

Harald Orthey MdB (Bildmitte) im Dialog mit den Fahrschulen, Foto: Karl-Heinz Boll

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