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Flächennutzungsplan: Entwicklung fördern – Lebensgrundlagen erhalten

Jonathan Noll 2025Jonathan Noll hat für die CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion zu geplanten Änderungen des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde Hachenburg Stellung genommen. Er machte dabei deutlich: „Dort, wo wir Chancen sehen – für Wohnen, Wirtschaft, nachhaltige Energiegewinnung und eine zukunftsfähige Entwicklung –, werden wir zustimmen. Wo wir aber Grundsatzentscheidungen gegen unsere Überzeugung sehen, etwa beim Umgang mit landwirtschaftlicher Fläche, werden wir mehrheitlich ablehnen.“

In den späteren Einzelabstimmungen wurden die Vorschläge der Ortsgemeinden zur Ausweisung neuer Wohnbau- und Gewerbeflächen sowie Flächen für Windenergie angenommen. Die geplante Ausweisung von Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf land- und forstwirtschaftlich genutztem Boden wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.

Die CDU-Fraktion habe sich, so Jonathan Noll, intensiv mit den geplanten Änderungen auseinandergesetzt. Die CDU begrüße vieles – aber nicht alles.

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CDU-Gemeindeverbände nominieren Janick Pape für Landtagswahl 2026

Geschlossen sprechen sich die Vorstände der CDU-Gemeindeverbände Bad-Marienberg, Hachenburg, Selters und Westerburg für Janick Pape als Kandidaten zur Landtagswahl am 22. März 2026 aus und haben den 36-Jährigen einstimmig nominiert. CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Karl-Heinz Boll hat diese Nominierung nach gemeinsamen Beratungen im Vorstand und Verbandsgemeinderatsfraktion für den CDU-Gemeindeverband Hachenburg unterstützt.

Pape ist Dipl. Kaufmann, er arbeitet bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises, ist seit 2019 ehrenamtlicher Stadtbürgermeister von Westerburg, Mitglied im VG-Rat von Westerburg, in vielen Vereinen vor Ort und im CDU-Gemeinde- und -Kreisvorstand aktiv. 2021 verpasste Pape nur knapp den Einzug in den Landtag über die Landesliste. Ende dieses Jahres wird Pape voraussichtlich für den Abgeordneten aus Neuwied in den Landtag nachrücken, der zum VG-Bürgermeister in der VG Rengsdorf-Waldbreitbach gewählt wurde. Mit der erneuten Aufstellung würdigen die vier Gemeindeverbände das Engagement und die gute politische Arbeit von Janick Pape im Westerwaldkreis.

Jannick Pape 2025

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Ein guter Tag für den Westerwaldkreis – Krankenhaus Hachenburg hat neuen Träger

Der Westerwälder Kreistag hat auf Vorschlag von Landrat Achim Schwickert dem Trägerwechsel zur Krankenhausgesellschaft Selters-Dierdorf einstimmig zugestimmt und in einem Nachtragshaushalt die notwendigen Finanzmittel seitens des Kreises bereitgestellt. Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel begrüßte für die Christdemokraten das Verhandlungsergebnis und dankte insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dem Krankenhaus in schwieriger Zeit die Treue gehalten hätten. In den Dank schloss Krempel Landrat Achim Schwickert, die Landesregierung, den Insolvenzverwalter sowie die Verantwortlichen des neuen Trägers ein. Der Beschluss des Kreistages sei ein guter Tag für den Westerwaldkreis, ein wichtiges Signal für die Gesundheitsversorgung im Westerwaldkreis.

Krankenhaus Hachenburg 2025

Aktueller Eingangsbereich Krankenhaus Hachenburg, Foto: Karl-Heinz Boll

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Aktuelles aus dem Verbandsgemeinderat

Die Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR), die weitere Entwicklung der Grundschule in Kroppach, die Änderung der Satzung für die Jugendvertretung in der Verbandsgemeinde, die Auswahlkriterien für die Ferienbetreuung und die Einrichtung einer Hebammenzentrale in Hachenburg standen auf der Tagesordnung der Verbandsgemeinderatssitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Steinebach an der Wied.

Dank an Gottfried Benner für über 25-jährige Mitgliedschaft im Verbandsgemeinderat

Zu Beginn hatte Bürgermeisterin Gabriele Greis Gottfried Benner (Streithausen) für über 25-jährige Mitgliedschaft im Verbandsgemeinderat gedankt. Gottfried Benner gehörte seit 1999 dem Rat an und bearbeitete inhaltlich im Werkausschuss für die CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion insbesondere die Themen Wasser, Abwasser, Löwenbad und Energieversorgung. Gabriele Greis bezeichnete Gottfried Benner als ein „Urgestein“ des Verbandsgemeinderates. In seiner aufrichtigen und offenen Art habe er wichtige Impulse für die Ausschuss- und Ratsarbeit gegeben. In seinen Beiträgen sei immer wieder der leidenschaftliche Kommunalpolitiker und der überzeugte Ortsbürgermeister zum Ausdruck gekommen. Der Städte- und Gemeindebund habe das Wirken von Gottfried Benner mit einer Ehrenurkunde für 25-jährige Ratstätigkeit gewürdigt. Gottfried Benner hat Ende 2024 sein Ratsmandat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Anlass für Gabriele Greis ihm für die nächsten Jahre insbesondere gesundheitliche Besserung zu wünschen.

Gottfried Benner Dank 2025

Bürgermeisterin Gabriele Greis überreicht Urkunde und Geschenk an Gottfried Benner, Foto: Pia Hüsch-Schäfer

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