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Rat übernimmt Verantwortung für die Zukunft

Der Verbandsgemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung eine breite Palette an Zukunftsthemen beraten – von der Stärkung demokratischer Kompetenzen an den Grundschulen über bauliche Erweiterungen bis hin zu einer neu auszuhandelnden Finanzierungsvereinbarung für das Löwenbad. CDU Fraktionsvorsitzender Johannes Kempf setzte dabei deutliche Akzente.

Demokratie fördern – Investition in die jüngsten Bürger

Die Verbandsgemeinde stellt den Grundschulen jährlich 2.000 Euro für Projekte der Demokratieförderung zur Verfügung. Die Schulleitungen Daniel Busch (Atzelgift Streithausen) und Gabriele Greher (Kroppach) präsentierten dem Rat ihre vielfältigen Initiativen – darunter Schülerparlamente, Schülerhaushalte und Programme zum sozialen Lernen.

Kempf betonte, dass diese Mittel „gut angelegt“ seien. Die Schulen vermittelten früh zentrale Erfahrungen des Zusammenlebens: Rücksichtnahme, Umgang mit Sorgen und Nöten, aber auch das Teilen schöner Erlebnisse. Er dankte Lehrkräften und Eltern für ihr Engagement und wünschte weiterhin gutes Gelingen bei dieser „verantwortungsvollen Aufgabe“.

Grundschule Kroppach: Erweiterungsbau soll zusätzlichen Klassenraum erhalten

Für die Grundschule Kroppach ist ein Erweiterungsbau bereits beschlossen. Angesichts aktueller Schülerzahlen und der geplanten Einrichtung einer Ganztagsschule regte die Verwaltung an, die Planungen, um einen zusätzlichen Klassenraum zu erweitern. Die CDU Fraktion unterstützt diese Anpassung.

Kritik äußerte die Fraktion an der kurzfristigen Vorlage der Verwaltung. Dennoch stimmte der Verbandsgemeinderat einstimmig für die erweiterten Planungen – ein klares Signal für vorausschauende Schulentwicklung.

Löwenbad: Faire Neuordnung der Finanzierungsvereinbarung

Besonders intensiv diskutiert wurde die zukünftige Finanzierung des Löwenbads. Kempf erinnerte daran, dass die bestehende Vereinbarung aus dem Jahr 1980 mit ihrer Drittel Regelung ein „großes Entgegenkommen der Stadt“ gewesen sei. Damals habe niemand absehen können, dass der jährliche Fehlbetrag heute bei rund 1,6 Millionen Euro liege.

Da die alte Vereinbarung nicht mehr rechtssicher sei, sei eine neue, faire Lösung notwendig. Kempf begrüßte, dass Stadt und Verbandsgemeinde gemeinsam nach einem tragfähigen Modell gesucht hätten. Mit einem städtischen Anteil von 20 Prozent, klaren Deckelungen und Mitbestimmungsrechten sei eine ausgewogene Vereinbarung gefunden worden. Sie sichere zugleich ein wohnortnahes Schwimmangebot – auch für das Erlernen des Schwimmens – in der Region.

Der Verbandsgemeinderat hat mit seinen Entscheidungen Verantwortung für zentrale Zukunftsfragen übernommen: demokratische Bildung, moderne Schulstrukturen und eine verlässliche Infrastruktur für Sport und Freizeit. Kempfs Stellungnahmen machten deutlich, dass die CDU Fraktion diese Entwicklungen konstruktiv begleitet und auf nachhaltige Lösungen setzt.

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