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Familienbetriebe weiterhin wichtig

Stellv. CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp MdB besucht Hof Scheffen

Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Janick Pape und des CDU-Bundestagsabgeordneten Harald Orthey besuchte die stellv. CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp MdB den Hof Scheffen in Hattert. Beim Besuch wurde deutlich, sie ist beim Thema Landwirtschaft nah dran. Aufgewachsen auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb in Baden-Württemberg hat sie von klein auf gelernt, wie wichtig es ist, für das, was einem etwas bedeutet, einzutreten und anzupacken.

Scheffen Stumpp Orthey

Besuch auf dem Hof Scheffen (v.l.n.r.) Harald Orthey MdB, Christina Stumpp MdB, Janick Pape MdL, Axel Scheffen, Karl-Heinz Boll und Luca Scheffen, Foto: Marcel Willig

Inhaber Axel Scheffen und Juniorchef Luca Scheffen stellten bei einem Rundgang die verschiedenen Säulen des Betriebes vor: Ein Bio- Betrieb, der ausschließlich Grünland bewirtschaftet und mehrere Mutterkuhherden hält. Ein Ackerbau Betrieb, welcher konventionell Getreide, Raps und Bohnen anbaut. Ein Zaun-, Garten- und Landschaftsbau-Betrieb sowie ein „Betrieb“ zur Solarstromerzeugung.

Anliegen der Landwirte in Bund und Land ernst nehmen

Die stellv. CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp MdB und Wahlkreisabgeordneter Harald Orthey machten in den Gesprächen vor Ort deutlich, dass die Bundesregierung insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich bereits einige Zielsetzungen aus dem Koalitionsvertrag bzw. CDU-Wahlprogramm umgesetzt haben. Beispielhaft nannten sie u.a.:

  • Bürokratieabbau mit System – schlankere Regeln statt Meldewahnsinn;
  • Stoffstrombilanz-Pflicht abgeschafft – weniger Aufwand, gleiche Umweltziele
  • Volle Agrardieselrückvergütung ab 01.01.2026 – Wettbewerbsnachteile beseitigt
  • Augenmaß bei EU-Vorgaben – für eine faire Umsetzung der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte

CDU-Landtagsabgeordneter und Wahlkreiskandidat Janick Pape erläuterte die Zielsetzungen der Christdemokraten im Bereich Landwirtschaft auf Landesebene. „Wer die Zukunft des Landes sichern will, muss die Menschen im ländlichen Raum stärken, denn sie ernähren, pflegen und prägen unser Land.“ Landwirtschaft und Umwelt müssten wieder zusammen in einem Ministerium gedacht werden. Dabei stehe die CDU zur Förderung sowohl von ökologischer als auch von konventioneller Landwirtschaft. Beide seien ein zentraler Teil der Ernährungssicherheit.

Klare Ansagen gibt es zur Bürokratie in der Landwirtschaft: „Wir wollen weniger Bürokratie in der Landwirtschaft. Anträge, Förderverfahren und Auflagen müssen digital, einfach und schnell bearbeitbar sein. Hierfür werden wir die Beantragung aller Förderprogramme auf einer zentralen Plattform zusammenführen. Jede Stunde, die ein Landwirt mit Büroarbeit verbringt, fehlt auf dem Feld oder im Stall.“

Weidetierhaltung im Westerwald erhalten

Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer mit der stellv. CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp MdB, dass die Weidetierhaltung besser geschützt werden muss, um diese dauerhaft auch im Interesse des Naturschutzes zu erhalten. Hierzu gehöre ein rechtssicheres Bestandsmanagement für den Wolf. Mit der Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz und damit verbundene Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes sei ein erster Schritt getan. Dieser ziele auf eine tragfähige Balance zwischen der Rückkehr des Wolfs, dem Herdenschutz sowie der öffentlichen Sicherheit ab. Gerade im Westerwald werde deutlich, dass die Weidetierhaltung erheblich zur biologischen Vielfalt und dem Erhalt der Kulturlandschaft beitragen. Daher müsse auch von Seiten der aktuellen Landesregierung hier mehr Unterstützung erfolgen.

Ein weiterer Aspekt des Besuches von Christina Stumpp war, das Ansehen der Landwirtschaft wurde verbessert und bei den Jugendlichen wird die Arbeit in den landwirtschaftlichen Betrieben wieder stärker geschätzt. Auszubildende auf dem Hof Scheffen lobten vor allem die Vielfalt der Arbeit. Erste Kontakte und Erfahrungen werden meist bei einem Betriebspraktikum gesammelt.

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