Kreis stellt Räume für neue Kommunale Kindertagesstätte zur Verfügung

Landrat Achim Schwickert hat der Stadt Hachenburg die Nutzung von Räumlichkeiten der ehemaligen Graf-Heinrich-Realschule zur Einrichtung einer neuen kommunalen Kindertagesstätte angeboten. Der Stadtrat hat dieses Angebot angenommen und konkrete Planungsaufträge an die Verwaltung erteilt.

Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Boll machte während der Beratung im Stadtrat die Auffassung der CDU-Stadtratsfraktion deutlich: „Unser gemeinsames Ziel ist es eine ausreichende Anzahl und qualitativ gute Betreuungsplätze für die Kinder aus der Stadt Hachenburg sowie den Ortsgemeinden Gehlert und Merkelbach zu schaffen. In den letzten Wochen und Monaten haben wir innerhalb und außerhalb der städtischen Gremien um die beste Lösung gerungen. Die CDU hätte gerne alle vorhandenen Initiativen in eine Gesamtlösung eingebunden (Stärkung der kirchlichen Einrichtungen, Waldkindergartengruppe, Kooperation mit Grundschule am Schloss)“.

Die Stadtratsmehrheit habe jedoch anders entschieden. Als Demokraten akzeptiere die CDU-Fraktion diese Entscheidung und werde nun an einer kommunalen Lösung sachorientiert mitarbeiten. Die CDU begrüße das Angebot von Landrat Achim Schwickert durch das nunmehr Räumlichkeiten in der ehemaligen Graf-Heinrich-Realschule genutzt werden können. Ein ursprünglich geplanter kostenträchtiger Neubau am Bootsweiher könne nun zu den Akten gelegt werden. Die Verwaltungsvorlage könne auch in den Punkten „vorübergehend“ sowie „nicht zuschussfähig“ korrigiert werden.

Nach Gesprächen mit dem Kreisjugendamt sowie dem Landrat können Zuschüsse beantragt werden und eine dauerhafte Unterbringung in den angestrebten Räumen erscheint möglich. Nunmehr können konkrete Planungen erfolgen. Auch kann das Umfeld (Spielplatz, Parkplatz) überdacht und gestaltet werden. Ferner sei das pädagogische Konzept für die Einrichtung zu erarbeiten.

Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Boll regte an, den Beschlussvorschlag der Verwaltung zu ergänzen: „Die Verwaltung wird beauftragt entsprechende Zuschussanträge für die Maßnahme beim Land und beim Kreis zu stellen sowie einen vorzeitigen Baubeginn genehmigen zu lassen." Boll dankte Landrat Schwickert und dem Westerwaldkreis für die Bereitschaft zügig und kostengünstig durch die Stadt und die Ortsgemeinden neue benötigte Betreuungsplätze schaffen zu lassen.