CDU-Kreistagsfraktion tagt in Abtei Marienstatt: Klares Bekenntnis zum G8-Ganztagsgymnasium

In einer gut besuchten Sitzung informierten sich die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion und Vertreter der Hachenburger CDU über aktuelle Entwicklungen am Privaten Gymnasium der Zisterzienser Abtei Marienstatt. Am Gespräch nahmen auch Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Nick und Landtagsabgeordneter Ralf Seekatz teil. Schulleiter Andreas Stuckenhoff-Wiemann gab einen Sachstand sowie Einschätzungen zum dreizügigen G8-GTS-Gymnasium ab, das in 2018 den ersten Jahrgang nach acht Jahren zum Abitur führt.

KTF Marienstatt

Die Hachenburger Kreistagsmitglieder Karl-Heinz Boll, Pia Hüsch-Schäfer, Johannes Kempf und Harald Orthey hoben das hohe finanzielle Engagement des Westerwaldkreises für Sanierung und Neubau von Schulgebäuden in Marienstatt hervor. Schulleiter Andreas Stuckenhoff-Wiemann dankte Landrat Achim Schwickert und der CDU-Kreistagsfraktion ebenfalls für die guten Rahmenbedingungen für Schüler und Lehrer bei der Sachausstattung der Schule. In einem nächsten Schritt soll die Sanierung der Sporthalle angegangen werden. Geplant ist es, zunächst die Funktionsräume zu sanieren. Bei diesen Arbeiten kann der Sportbetrieb weiterlaufen. Danach die eigentliche Sporthalle, in diesem Zeitraum stehen die Räume für die sportliche Betätigung nicht zur Verfügung. Landrat Achim Schwickert beziffert die Kosten auf ca. 2,6 Millionen Euro.

Andreas Stuckenhoff-Wiemann machte deutlich, dass sich das Private Gymnasium Marienstatt als eines von zwanzig Gymnasien in Rheinland-Pfalz klar zum G8-GTS-Profil bekennt. Er berichtete von guten Erfahrungen für Schüler und Lehrer, die jedoch ständig auf den Prüfstand gestellt werden müssten. Sehr bewusst wurde die Entscheidung als rhythmisierte Ganztagsschule getroffen, mit Unterrichts-, Lern- und Freizeiten sowie einer betreuten Mittagspause, die auch Fachstunden und Lernen am Nachmittag enthält. Zurzeit besuchen 390 Mädchen und 340 Jungen das Gymnasium. Dem Lehrerkollegium gehören 72 Personen an.

Die Schule, so Andreas Stuckenhoff-Wiemann, verfüge dank des Engagements von Westerwaldkreis und dem bestehenden Förderverein über eine gute technische Ausstattung. Probleme bereite allerdings die dauerhafte Pflege und Betreuung von Hard- und Software. Landrat Achim Schwickert verweist im Gespräch auf gute Erfahrungen mit vom Kreis eingestellten EDV-Administratoren bei den Berufsbildenden Schulen. Über positive Erfahrungen berichtete die Schulleitung zum Angebot der Schulsozialarbeit, das vom Westerwaldkreis mitfinanziert wird.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel fasste abschließend zusammen: „Das was wir heute gehört und gesehen haben, zeigt uns: Die Schule ist in guten Händen und auf einem guten Weg. Wir werden als CDU-Kreistagsfraktion auch künftig alles daran setzen, um diesen Eckpfeiler der Westerwälder Bildungslandschaft weiterhin auf einem guten Stand zu halten.“